Es gibt genau einen Weg zum Glück, zum glücklich sein. Das glauben viele nicht und deshalb gibt es einen riesigen Lebenshilfemarkt zu diesem Thema.
Wann ist man glücklich? Man ist glücklich, wenn man einen Schatz, wenn man Gold und Edelsteine gefunden hat und man sich daran erfreut. Wer kein Gold findet ist unglücklich und wer Gold findet und keine Freude daran hat, der ist auch unglücklich.
Was ist Gold? Gold ist das, was wertvoll ist. Es ist das, was genau jetzt für mich wertvoll ist. Ich kann also nicht jemand anderen fragen, ob das was ich gefunden habe, wirklich ein Edelstein ist oder nicht. Wer in der heissen Wüste am verdursten ist, für den ist ein Schluck Wasser Gold wert. Wer durchnässt im kalten Regen steht, der träumt von einem trockenen und warmen Ort.
Der zweite Punkt ist der eigentlich Wichtige. Es ist die Wertschätzung des Gefundenen. Solange wir leben, haben wir immer etwas das wir finden, das wir wahrnehmen können. Und sei es auch "nur" der Atem. In der Praxis ist es jedoch einfacher und ratsamer, sich auf die Socken zu machen, in die Welt hinauszuziehen und dort nach Schätzen zu suchen.
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Es gibt mindestens drei Methoden, drei Übungswege, zum Glück. Man muss den Weg jeden Tag neu unter die Füsse nehmen, da wir nachts, im Land der Träume, jeweils alle Schätze verschenken und jeder erwacht darum jeden Morgen mausarm. (Irgendwie so, denke ich, ist das...)
Zutaten, je nach Methode:
a) Du beschaffst dir Papier und Bleistift
oder
b) 3 Apps:
- Kamera App
- Photo speicher App (ich verwende Google "Fotos", ist absolut himmlisch!)
- Schreib App (z.B. Google Notes oder einen privaten Google Blogspot.com Blog, einen Facebook account, oder sonst was ähnliches)
oder
c) Eine handvoll getrocknete Bohnen (z.B. Feuerbohnen, Kichererbsen, Weisse Bohnen, Soja Bohnen)
Ich persönlich habe es Jahrzehnte lang mit a) versucht. War schön, aber leider erfolglos!
Methode c) habe ich nur wenige Male probiert. Ist mir zu abstrakt.
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Grundrezept:
Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.
Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.
Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das beglückende Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein - auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.
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Mögliches Drehbuch nach Methode b):
Nimm dein geliebtes Mobile und wenn du was Schönes siehst, dann mach ein Photo und speichere es gratis für dich in der Google Cloud.
Wenn dir ein schöner, tiefsinniger, berührender, wahrer, beglückender Gedanke kommt, dann schreib ihn auf. Achte darauf, dass du nicht zuviele neu Geschichten zu schreiben beginnst. Eine Geschichte mit ein paar Sätzen ist genug für einen Tag. Es geht nicht darum, zum Schriftsteller zu werden, sondern bloss jeden Tag mindestens einen eigenen Gedanken zu denken. Der muss weder richtig noch grossartig sein. Aber er muss eigen sein.
Am Abend machst du einen privaten, halb-privaten (sichtbar nur für ausgewählte Freunde) oder öffentlichen Blog oder Facebook Post oder Tagebucheintrag. Du veröffentlichst für dich oder deine Freunde zwei, drei Fotos, schreibst vielleicht ein paar Worte darunter und publizierst einen oder mehrere der (halbwegs) fertigen Texte.
Dann betrachtest du nochmals deine Glückspost und voller Freude und Zufriedenheit gehst du schlafen!
Falls du deine Glücksperlen, deine Gedanken und Erinnerungen, mit Freunden teilst, dann achte darauf, dass möglichst keine Kommentare und Diskussionen entstehen. Hie und da mal eine Frage oder Bemerkung liegt schon drin, aber mehr nicht. Erfreue dich zusätzlich an den Likes und Herzchen etc. deiner Freunde.
Verfahre mit deinen Facebook oder Blog Freunden gleichermassen. Schicke ein Like und treffe deine Freunde ab und zu in Person. Dann sprich über das was wesentlich ist. Unsere Zeit ist beschränkt!
Zusammenfassung: Sei dankbar für das was ist!
Natürlich habe ich das für euch, liebe Freundinnen und Freunde, geschrieben. Aber zu einem guten Stück auch für mich... 😊
(28.10.2017)
Samstag, 28. Oktober 2017
Samstag, 21. Oktober 2017
Beten in der Öffentlichkeit
Beten war wichtig für mich als Kind. Später hatte ich es dann mehr oder weniger verlernt. Zudem war beten etwas ganz privates (ich bin evangelisch-reformiert). Ich hatte immer meine katholischen Mitmenschen bewundert. Die konnten sich vor die Maria hinstellen, sich bekreuzigen und dann die richtigen Texte halblaut herunterleiern. Das tönt etwas böse. Ich weiss, dass diese Gebete, für viele Gläubige von tiefer Bedeutung sind.
Kerzen anzünden, sich hinknien oder flach auf die Erde legen! Wie wunderbar!
Das Ritual kann ein Teil des Gebetes sein und wahrscheinlich spüren viele Gläubige durch die Ausführung des Rituals mehr als durch eine "Gebetstextanalyse".
Mittlerweilen brennt bei uns auch oft eine Kerze und heilige Steine liegen auf dem Esstisch...
Aber beten in der Öffentlichkeit? Nein, das geht überhaupt nicht! Bevor ich einen Baum umarme schaue ich dreimal, ob wirklich niemand da ist (ich meine die normalen Menschen).
Natürlich kann man sich innerlich rein geistig verbinden und ein paar schöne Worte des Dankes denken.
So, jetzt verrate ich euch, wie ich in aller Öffentlichkeit inklusive Ritual bete und ohne dabei rot zu werden!
Vor mir steht ein Teller voller Essen, schön anzusehen, und ich möchte ein Tischgebet sprechen. Ich nehme mein Mobile, tippe das wunderschöne Passwort und aktiviere die Kamera App. Von diesem Moment an bin ich völlig weg und unansprechbar. Nun kann ich einfach gleich knipsen oder zuerst noch ein bisschen am Mobile herumhantieren oder den Teller und seine Umgebung ein wenig zurecht rücken. Es ist wie das Schmücken des Altars für Lord Vishnu. Vielleicht fehlt eine Kerze oder ein Farbtupfer. Dann lade ich die Götter und Naturwesen ein, ihren Teil abzuholen. Letztere sieht man manchmal am herumschnuppern an den Speisen. Dann folgt irgend einmal der finale Klick, das "Amen". Nun kann gegessen werden. All die vielen Bemerkungen, ob das Foto jetzt schon auf Facebook sei und ob nun alle im Dorf wüssten was es bei uns zu essen gibt, das höre ich schon gar nicht mehr. Wichtig ist mir nur, dass ich mich verbinden konnte. Mit dem Essen und allen, die da sind.
Anmerkung: ich poste nur einen sehr kleinen Teil meiner Photos und Texte. Aber ab und zu muss auch das sein!
Zudem ist der Moment des photographierens ein Moment höchster Aufmerksamkeit. Was ich bewusst photographiert habe, das vergesse ich in einem gewissen Sinne nicht mehr.
Photographieren heisst für mich, mit den Dingen sprechen. Man begrüsst sich, fragt um Photoerlaubnis, spricht ein paar Worte oder Bilder und dann verabschiede ich mich wieder.
(21.10.2017)
Kerzen anzünden, sich hinknien oder flach auf die Erde legen! Wie wunderbar!
Das Ritual kann ein Teil des Gebetes sein und wahrscheinlich spüren viele Gläubige durch die Ausführung des Rituals mehr als durch eine "Gebetstextanalyse".
Mittlerweilen brennt bei uns auch oft eine Kerze und heilige Steine liegen auf dem Esstisch...
Aber beten in der Öffentlichkeit? Nein, das geht überhaupt nicht! Bevor ich einen Baum umarme schaue ich dreimal, ob wirklich niemand da ist (ich meine die normalen Menschen).
Natürlich kann man sich innerlich rein geistig verbinden und ein paar schöne Worte des Dankes denken.
So, jetzt verrate ich euch, wie ich in aller Öffentlichkeit inklusive Ritual bete und ohne dabei rot zu werden!
Vor mir steht ein Teller voller Essen, schön anzusehen, und ich möchte ein Tischgebet sprechen. Ich nehme mein Mobile, tippe das wunderschöne Passwort und aktiviere die Kamera App. Von diesem Moment an bin ich völlig weg und unansprechbar. Nun kann ich einfach gleich knipsen oder zuerst noch ein bisschen am Mobile herumhantieren oder den Teller und seine Umgebung ein wenig zurecht rücken. Es ist wie das Schmücken des Altars für Lord Vishnu. Vielleicht fehlt eine Kerze oder ein Farbtupfer. Dann lade ich die Götter und Naturwesen ein, ihren Teil abzuholen. Letztere sieht man manchmal am herumschnuppern an den Speisen. Dann folgt irgend einmal der finale Klick, das "Amen". Nun kann gegessen werden. All die vielen Bemerkungen, ob das Foto jetzt schon auf Facebook sei und ob nun alle im Dorf wüssten was es bei uns zu essen gibt, das höre ich schon gar nicht mehr. Wichtig ist mir nur, dass ich mich verbinden konnte. Mit dem Essen und allen, die da sind.
Anmerkung: ich poste nur einen sehr kleinen Teil meiner Photos und Texte. Aber ab und zu muss auch das sein!
Zudem ist der Moment des photographierens ein Moment höchster Aufmerksamkeit. Was ich bewusst photographiert habe, das vergesse ich in einem gewissen Sinne nicht mehr.
Photographieren heisst für mich, mit den Dingen sprechen. Man begrüsst sich, fragt um Photoerlaubnis, spricht ein paar Worte oder Bilder und dann verabschiede ich mich wieder.
(21.10.2017)
Dienstag, 17. Oktober 2017
Es atmet
Es atmet aus,
ich werde gestorbren.
Es atmet ein,
ich werde geboren.
Es atmet,
ich bin.
Es braucht mich nicht,
um zu atmen.
Aber ich bin ein Teil eines grossen Atemzuges.
Dafür bin ich dankbar.
(17.10.2017)
ich werde gestorbren.
Es atmet ein,
ich werde geboren.
Es atmet,
ich bin.
Es braucht mich nicht,
um zu atmen.
Aber ich bin ein Teil eines grossen Atemzuges.
Dafür bin ich dankbar.
(17.10.2017)
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Ceci n'est pas une pipe
Ihr kennt wohl alle das berühmte surrealistische Bild vom Belgier René Magritte "La trahison des images" ("Der Verrat der Bilder"), welches eine Pfeife zeigt und den Spruch: "Ceci n'est pas une pipe." ("Das ist keine Pfeife")
Und wieso soll denn das keine Tabakpfeife sein?
Eine Pfeife kann man stopfen, anzünden und rauchen! Mit Bildern geht das nicht! Man kann beispielsweise durch das betrachten des Bildes niemals herausfinden, wie die Pfeife riecht. Ausser man verbindet sich mit einer echten Pfeife. Ob diese je gemalt oder fotografiert wurde, mittlerweilen verbrannt ist oder je in der Nähe meiner Nase war, ist egal. Aber ich muss bei ihr, mit ihr, sein.
(12. Oktober 2017)
(12. Oktober 2017)
Samstag, 7. Oktober 2017
2 spirituelle Konzepte
Ich habe zwei grosse verinnerlichte spirituelle Konzepte gefunden und ich glaube sie sind daran sich zu verziehen bzw. zu wandeln.
Das eine sagt: "Es ist sehr schwierig mit der geistigen Welt in Kontakt zu kommen. Entweder man wird hellsichtig geboren oder fliegt als Kind in einen Kübel voller Zaubertrank. Und falls du dann eines Tages nach endlosen Exerzitien (stundenlang mit geradem Rücken dasitzen, dicke Bücher lesen, das richtige essen, richtig schnaufen, usw.) doch was spürst oder siehst von der geistigen Welt, dann höchstens in homöopathischen Dosen und nur ein zwei mal in einem langen Leben."
Das andere: "Wenn ich mit der geistigen Welt in Kontakt komme, dann muss ich mindestens Gott persönlich sehen. Alle Menschen müssen aussehen wie leuchtende Fackeln und ich sehe tagelang das erst August Feuerwerk, selbst wenn es nicht August ist. Dann wache ich eventuell wieder aus dem Nirvana auf, bin ein total anderer Mensch und wandere rund um den Globus und sondere heilige Sprüche ab."
Ich bin nicht mehr so ganz überzeugt von diesen etwas überzeichnet wiedergegebenen spirituellen Glaubensvorstellungen.
In Shakespeares Tragödie "Hamlet" begegnete Hamlet dem Geist seines Vaters und dann sagte er zu seinem Freund Horatio: "There are more things in heaven and earth, Horatio, then are dreamt of in your philosophy." (Hamlet I, 5)
Die geistige Welt ist vielfältig, sehr vielfältig. Das letzte, höchste, alles vereinende Prinzip zu schauen so wie man einen Film schaut, ist eine Illusion. Es gibt viele geistige Dinge zwischen Himmel und Erde, zwischen mir und Gott. So viele, dass man sich leicht darin verlieren kann.
Wo beginnt die geistige Welt? In der physischen Materie die jeder sehen kann! Wer sich von einem schönen Sonnenaufgang beglücken lässt, wer ins Universum zurücklächelt, wer traurig ist weil sein Leben zu Ende geht, sie alle haben ein Stück Geist erhascht, haben etwas gespürt was grösser als das ist, was man mit dem Fotoapparat auch sehen könnte!
Geist ist überall! Die Schleusen der geistigen Welt sind weit geöffnet und es ist eine beachtliche Verdrängungsleistung, den Geist nicht zu sehen!
Die Bäume, die Berge und Häuser, alle und alles wartet darauf, umarmt zu werden! Sie haben ihre Arme weit ausgestreckt zu mir und möchten mich an sich drücken. Alles möchte mit mir sprechen, sich mit mir austauschen. Alles ist extrem liebesbedürftig, liebeshungrig.
Ich gehe in die Migros und dort hat es eine schöne Gemüse- und Früchteabteilung, eine kleine viereckige Insel im Laden die man umwandern kann. Es hat Berge von rotem und grünem Essbarem. Ich liebkose diese Nahrungsmittel mit meiner Aufmerksamkeit, ich streichle die Birnen und Tomaten. Die Gemüse- und Früchteberge sind jetzt wie von hohem Gras bewachsen und die Halme wiegen sich im Wind und strecken sich zu mir. Auch wenn ich nichts kaufe...
In einem Nachbarsdorf von uns wohnt eine Bäuerin mit ihrem Mann, einem Hunde und einer Herde freilebender Hochlandrinder. Wenn es sie "anfällt", dann muss sie zu den Kühen und geht "Rinder knuddeln"! Sie umarmt die kleinen und grossen Tiere, massiert sie, "knuddelt" sie, wie sie das eben nennt, erfreut sich mit ihnen am Leben. Wenn sie das erzählt, dann leuchtet sie wie eine brennende Fackel!
So, jetzt gehe ich Bäume knuddeln oder was auch immer mir über den Weg läuft und sich knuddeln lässt!
(Die unten abgebildeten Rinder sind "typähnlich" zu denen, die ich in der Geschichte erwähnt habe.)
(07.10.2017)
Freitag, 6. Oktober 2017
Konzepte und Glaubensvorstellungen
Die Konzepte und Glaubensvorstllungen, oder vielleicht besser gesagt, die Oberfläche davon, ist intellektuell-analytisch recht gut fassbar.
Sie verdunkeln, filtern, das Licht aus der geistigen Welt. Um in die lichte Welt des Geistes vorstossen zu können, muss ich die Konzepte und Glaubensvorstellungen beiseite schieben bzw. liegen lassen wo sie sind.
Wie kann ich das tun?
Ein Bild kommt mir in den Sinn: Ich laufe pausenlos und ruhelos durch die Gegend. Dann denke ich: "Ich möchte Ruhe. Ich brauche eine Pause." Also setze oder lege ich mich hin und mache eine Pause. Alles überhaupt kein Problem für die meisten Menschen. Auf Krankheiten will ich in diesem Bild nicht eingehen.
Wieso können wir uns einfach so hinsetzen oder hinlegen und eine Pause machen? Wie ist das möglich? Das ist so einfach, weil wir Herr unseres Körpers sind, ihn gut kennen und er uns zumindest in diesem Beispiel sofort und unkompliziert gehorcht. Wenn ich nun jedoch alle Details des sich hinlegens und wieder aufstehens mir ganz bewusst machen möchte, dann würde die Sache unendlich kompliziert und eventuell gar unmöglich.
Übertragen auf das Verhältnis zwischne der geistigen und der materiellen Welt heisst das für mich: ich muss erstens meine gelebten, verinnerlichten Konzepte, mein Gewissen, kennen und zweitens genügend innere Ruhe und Klarheit haben, um es für einen Moment vergessen zu können. Ich muss jegliches Werten, Beurteilen, die ganzen "Mores", die Sitten und Sichtweisen, die Glaubensstrukturen, beiseite lassen. Der Prozess geht schnell und geschmeidig und ohne im vornherein jedes Detail geklärt haben zu wollen.
So wie ich geschickt bin im gehen, im absitzen und wieder aufstehen, genauso geschickt kann ich sein im Umgang mit meinen Konzepten. Die Konzepte der anderen Menschen sind genau so unwichtig wie die Körper der anderen Menschen, wenn ich mich bewegen will. Die Betrachtung der anderen Menschen kann mir höchstens einen Hinweis darauf geben, was ich tun soll um z.B. gehen zu lernen. Schlussendlich muss ich das gehen und sitzen verinnerlichen.
Die Konzepte meiner Umgebungskultur sind zwar interessant, aber primär muss ich mich selbst kennen und meine eigenen Wertvorstellungen beherrschen lernen. So wie das Kind selbst Schritte machen muss. Nur mit da sitzen und nachdenken lernt man nicht gehen.
Folgende Punkte scheinen mir am wichtigsten zu sein:
- Eine gewisse Kenntnis, Klarheit und Reinheit gegenüber meinen Glaubensvorstellungen
- Einen ruhigen, ausgeglichenen, harmonischen Gefühlszustand
- Gedankenruhe
- Genügend Nervenkraft um sich zu getrauen das Licht des Geistes hereinzulassen ohne gleich wegzurennen (denken, werten, beurteilen, usw.) wenn man etwas wahrnimmt
- Gnade und Dankbarkeit
- Eine riesengrosse Sehnsucht nach der geistigen Welt
- Eine gewisse Kenntnis, Klarheit und Reinheit gegenüber meinen Glaubensvorstellungen
- Einen ruhigen, ausgeglichenen, harmonischen Gefühlszustand
- Gedankenruhe
- Genügend Nervenkraft um sich zu getrauen das Licht des Geistes hereinzulassen ohne gleich wegzurennen (denken, werten, beurteilen, usw.) wenn man etwas wahrnimmt
- Gnade und Dankbarkeit
- Eine riesengrosse Sehnsucht nach der geistigen Welt
Wie man den Eintritt in die geistige Welt systematisch und gefahrlos macht, das überlasse ich gerne Leuten die sich damit besser auskennen (z.B. Anouk Claes) zum erklären und schulen. Ich kann höchstens von einzelnen persönlichen Bildern, von meinen Erfahrungen, sprechen.
(06.10.2017)
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Muss ich überhaupt noch irgendwo hin?
Eine Mutter mit ihren Kindern vor unserem Küchenfenster heute Morgen (05.10.2017).
Muss ich überhaupt noch irgendwo hin oder genügt es einfach hier zu bleiben und zu staunen? Eine existentielle Frage... Bin am Schuhe schnüren für die Gemmi Wand (via Wanderweg, also auf zwei Beinen).
Muss ich überhaupt noch irgendwo hin oder genügt es einfach hier zu bleiben und zu staunen? Eine existentielle Frage... Bin am Schuhe schnüren für die Gemmi Wand (via Wanderweg, also auf zwei Beinen).
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