Jeder Mensch verfügt über Kundalini Energie und dauernd wird Energie aufgenommen und verbraucht. Wer keine Lebenskraft mehr hat, der ist tot.
Alle physischen, psychischen und geistigen Lebensäußerungen benötigen Lebenskraft.
Die Kundalini Energie nimmt der Mensch als Prana (Qi, Äther) auf. Kundalini ist aufgenommenes und gespeichertes Prana. Es gibt viele Prana Quellen:
- Luft: Ein paar Minuten ohne Luft und der Mensch stirbt
- Nahrung
- Sonnenlicht
- Regeneration durch den Schlaf
- usw.
- Energie Aufnahme und Speicherung
- Sich mit der gespeicherten Lebenskraft auseinander setzen; sich daran freuen; ein gewisses Potenzial aushalten, ohne gleich "auszuspacen", ohne "grundlos" zu Lachen, zu Weinen oder irgendwelche sinnlose Übersprunghandlungen zu machen.
- Die Lebenskraft bewusst verwenden: Für körperlich-geistige Arbeit oder für rein geistige Arbeit. Bekanntlich folgt die Energie der Aufmerksamkeit. Alle Menschen haben ihre Aufmerksamkeit immer auf irgend etwas gerichtet.
Flow und "Erleuchtung"
Nun gibt es aber immer wieder Menschen, welche davon berichten, dass es wunderbare Glückszustände, Momente (Sekunden und Jahre) des glückseligen Fliessens (Flow) in der Lebenskraft gibt. Zudem scheint das Potential an Lebensenergie sehr viel höher zu sein als das, was man allgemein so zur Verfügung hat. Und wer geistige Welten erkunden möchte, kommt ohne Kundalini Licht nicht weit.Energie speichern
Wir können das in Kundalini verwandelte Prana speichern. Ähnlich dem eingelagerten Körperfett, welches uns erlaubt, körperliche Energiereserven aufzubauen. Auch die geistige Kundalini Energie kann man bis zu einem gewissen Grad speichern und dann bei Bedarf nach und nach ausgeben.Die Heimat der Kundalini
Natürlicherweise ruht die Kundalini Energie als aufgerollte Schlange im Unterbauch, bzw. im untersten Bereich der Wirbelsäule.Pratyahara
Der erste Schritt zur Bewusstwerdung der Kundalini Energie ist Pratyahara, Rückzug. Es geht darum, alle Aufmerksamkeit von den Sinnesorganen abzuziehen und alle, oder zumindest den grössten Teil der "Wahrnehmungsenergie" im Unterbauch zu sammeln und dort ruhen zu lassen. Um so besser das gelingt, umso stärker ich ganz bei mir, ganz in meiner Kraft bin, umso stärker wird der Schaffensdrang der Kundalini Energie.Es geht also zunächst nicht darum, mehr Energie aufzunehmen, sondern darum, die Energie bei sich zu behalten. Neben dem mehr oder weniger bewusst herumspringenden "Aufmerksamkeits-Affen" haben wir auch viele unbewusste Aufmerksamkeitsteile, Kundalini Verknüpfungen mit allem Möglichen und Unmöglichen!
Indem wir nun die Kundalini Energie mehr und mehr nach Hause holen, geschieht früher oder später ein sogenannter "Kundalini-Durchbruch". Wir werden uns der Kundalini bewusst. Das Bild der aufgerollten Schlange ist keine "zufällige" Metapher, sondern kann in innerer Schau bestätigt werden!
Kundalini ist wie ein Muskel. Indem man ihn gebraucht, wird er kräftig und bewusst! Nur meditieren, ohne aktives Tun, ist für die meisten von uns nicht angebracht. Es ist sehr viel ratsamer, zwischen Pratyahara und Aktivität zu wechseln. Energie sammeln und Energie ausgeben, das stärkt den Energiemuskel! Im Normalfall fließt auch immer automatisch genügend frische Energie wieder hinzu. Atemübungen, Pranayama, sind am Anfang nicht nötig um genug Prana zu bekommen. Sie dienen vielmehr der Bewusstwerdung der Energie!
Meditation
In den Yoga-Sutras des Patanjali heisst es:
03:01: Dharana (Konzentration) ist das Fixieren des Geistes auf eine Stelle.
03:02: Bilden die Bewußtseinsinhalte einen ununterbrochenen Strom, so ist dies Dhyana (Meditation).
Meditation ist in diesem Sinne zunächst eine begriffs- und bildlose, "reine" Empfindung. Ein sich mit dem Gegenstand vereinen.
Ich lenke meinen Kundalini "Rüssel", "Tentakel", "Arm", "Schlange", ... auf etwas und damit bin ich damit verbunden. Ich spüre nun den Gegenstand in meinem Innern als Geistwesen und es bleibt für immer und ewig in meinem geistigen Innenraum bestehen. Ich kann nun dieses Wesen in meinem Innenraum betrachten und mit meinem inneren Licht beleuchten, es im Herzen drehen.
Das geht mit optisch sichtbaren Dingen, Pflanzen, Tieren und Menschen genauso wie mit von Anfang an rein geistig wahrgenommenen Wesen.
Durch das umgreifen mit der Kundalini Energie wird eine geistige Verbindungslinie gelegt, welche erhalten bleibt. Alles war schon vorher geistig auch vorhanden, nur hatte ich es noch nicht bewusst gesehen.
Das geht mit optisch sichtbaren Dingen, Pflanzen, Tieren und Menschen genauso wie mit von Anfang an rein geistig wahrgenommenen Wesen.
Durch das umgreifen mit der Kundalini Energie wird eine geistige Verbindungslinie gelegt, welche erhalten bleibt. Alles war schon vorher geistig auch vorhanden, nur hatte ich es noch nicht bewusst gesehen.
Links
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